FORESDA – Partner der innovativen Holzwirtschaft

Die Wettbewerbsfähigkeit des Forst- und Holzsektors in der Donauregion stärken! Das ist das Ziel des Projekts FORESDA. Das Projekt soll kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im holzverarbeitenden Sektor fördern und den Wandel von der traditionellen Forstwirtschaft hin zu einer modernen Hightech-Industrie vorantreiben. KMU können vor allem von sektorübergreifende Kollaborationen, wie zum Beispiel mit der IT-Branche profitieren.


Durch seine Aktivitäten wird FORESDA die traditionellen forstbasierten Bereiche in innovative, moderne Bereiche umwandeln. Innovationsfreundliche Ökosysteme sollen die bestehenden Wertschöpfungsketten verbessern oder neu gestalten. Die Innovationsfähigkeit der im ländlichen Raum ansässigen KMU fördert nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Ziele sind eine Verbesserung der Innovationskultur in KMU, Stärkung der regionalen Cluster und Umsetzung neuer Formen der Zusammenarbeit im Donauraum.


Weitere Informationen finden Sie auch auf Twitter und Facebook sowie hier in englischer Sprache.


Smart Home durch Smart Furniture

Das regionale Pilotprojekt zum Thema „Smart Home/Smart Furniture“ zeigt das Potential einer modernen Forstwirtschaft und Möbelindustrie. Drei Themengebiete werden dabei behandelt:

Informationstechnologien

Im Rahmen des Projektes FORESDA bzw. des Pilotvorhabens soll der Wandel von der traditionellen Forstwirtschaft hin zu einer modernen Hightech-Industrie vorangetrieben werden.

Da die digitale Transformation auch vor der Möbelbranche nicht Halt macht, liegt ein Fokus des Pilotvorhabens in Baden-Württemberg auf der Untersuchung und Diskussion des Potenzials moderner Informations- und Kommunikationstechnologien bei Entwicklung und Vertrieb smarter Indoor- und Outdoor-Möbel – sowohl auf Prozess- als auch auf Produktebene. Beispiele hierfür sind der Einsatz von Robotern beim Tischlern, Virtual Reality und Augmented Reality beim Möbelkauf, aber auch das Design von Möbeln als Vorstufe für Smart Furniture (bspw. die Berücksichtigung von Flächen oder Hohlräumen, die im Nachhinein mit Sensoren oder Ladeflächen ausgestattet werden).

Auch Themen wie Industrie 4.0, Big Data, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge (Integration von Hausautomation oder Informations- bzw. Unterhaltungselektronik ins Möbelstück) oder Technologien zur kundenspezifischen Massenfertigung (bspw. Konfiguratoren) sollen im Rahmen des Pilotvorhabens von den Arbeitsgruppenteilnehmern hinsichtlich ihres Nutzungspotenzials diskutiert und bewertet werden.

Ansprechpartner

Kerstin Goos
CyberForum e.V.
goos@cyberforum.de
0721. 602 897-41

Neue Materialien

Durch die zunehmende Digitalisierung und die Vielzahl technischer Innovationen vollzieht die Gesellschaft derzeit einen starken Wandel. Innovationen im Materialbereich unterstützen diesen Trend und lassen das gesamte Lebensumfeld nachhaltiger, multifunktionaler und smarter werden.

Der Pilot-Themenbereich „Neue Materialien“ widmet sich den nachhaltigen und materialspezifischen Aspekten von smarten Möbeln. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen dabei Wood-Plastic-Composites (WPC) ein. In „How to WPC“ finden Sie Informationen zu Eigenschaften und Anwendungen von WPC als Material für die Entwicklung innovativer Produkte - von der Zusammensetzung und Entwicklung bis hin zur Anwendung für die Entwicklung und Konstruktion von Industrieprodukten.

Ansprechpartnerin

Anja Röllich
Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald
roellich@nordschwarzwald.de 
07472. 951-256 

Innovation und Förderprojekte

Ein wesentliches Ziel des FORESDA Projektes sowie des Pilotvorhabens in Baden-Württemberg, ist es, intelligente und innovative Lösungen in den Bereichen Indoor- und Outdoormöbel sowie im Holzbauwesen hervorzubringen.
Dafür bieten das CyberForum, die inno AG und die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald Unterstützung zur:

  • Findung von und Kontaktaufnahme mit Innovationspartnern (F&E-Institutionen, Universitäten, Unternehmen, Cluster), sowohl in Baden-Württemberg als auch in den Partnerregion im Donauraum;
  • Gestaltung von Kooperationsprojekten, z.B. im Hinblick auf Konsortialverträge;
  • Identifizierung von Fördermöglichkeiten und Beratung zur Antragstellung. Beispiele hierfür stellen das deutsche Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM oder das europäische Förderprogramm Eurostars dar.

Ansprechpartner

Claire Duval
Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald
duval@nordschwarzwald.de
07231. 154 36-97

Luc Schmerber
Inno AG
l.schmerber@inno-group.com
0721. 913 45-35 


Ein Best Practice Beispiel zum Thema Smart Furniture wird beschrieben in einem Interview mit der Firma Häfele GmbH & Co. KG, die ebenfalls Mitglied der FORESDA Pilotarbeitsgruppe ist.


Teilnehmer der AG