Kollaborationen für die Zukunft der Forstwirtschaft

FORESDA 16.01.2019

Unter der Federführung der Agentur für wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Prijedor (PREDA-PD), fokussiert sich das hier vorgestellte Pilotprojekt im Rahmen von FORESDA ganz auf Kollaboration-Räume und Zukunftskonzepte für die regionale Entwicklung.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines regionalen Hubs, in dem Co-Working Räume zur Verfügung gestellt werden. Der „Prijedor Circle Hub“, der durch das regionale Holz- und Möbelcluster und durch die Agentur PREDA unterstützt wird, bildet die physische Schnittstelle der regionalen Forstbasierten Industrien mit anderen Branchen. Innovationen sollen in Verbindung mit der lokalen Kreativwirtschaft, Privatpersonen, ortsansässigen traditionellen Betrieben sowie mit örtlichen Bildungseinrichtungen realisiert werden.

Aufbauend darauf sind sogenannte „in-house“ Messen geplant, um regional ansässige KMUs aus Forstwirtschaftlichen Branchen mit Clustern / Cluster-Firmen zusammenzubringen. Dafür wird im Rahmen des FORESDA-Piloten von PREDA ein Konzept für „Cluster in-house“ Messen entwickelt, dass als Modell auch in anderen Gebieten der Donau-Region Anwendung finden kann. 

Die wirtschaftliche Stärkung der Region über eine tiefgehende Vernetzung soll auch in der Waldtourismus-Strategie wiederzufinden sein. Der Nationalpark Kozara soll von dem Konzept profitieren – geplant ist ein Erlebnispark innerhalb des Nationalparks. Im Rahmen des Pilot-Projektes werden dafür relevante Maßnahmen identifiziert, die in der Entwicklung des Erlebnisparks eingesetzt werden sollen.

FORESDA unterstützt Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft bei der Digitalisierung und wird im Rahmen des EU-Programms Interreg Danube gefördert. Das CyberForum hat dabei die Führung des Projekts inne. Das Projekt, das am 1. Januar 2017 begonnen hat, hat eine Laufzeit von 30 Monaten. Die Transnationale Strategie von FORESDA zielt auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen von Forst-basierten, branchenübergreifenden Wertschöpfungsketten. Dabei sollen die im Projekt identifizierten Anforderungen für eine Weiterentwicklung adressiert werden sowie Forschung, Entwicklung und Innovationen in den regionalen Innovations-Systemen gesteigert werden.