Land geht in die Holz-Offensive!

FORESDA 08.11.2018

Das Land Baden-Württemberg möchte in Zukunft eine Vorbildfunktion bei der Nutzung von Holz als nachhaltiges Baumaterial einnehmen, um so den angesetzten Klimaschutzzielen näherzukommen. Neu- und Umbauten sowie Modernisierungen des Landes sollen demnach möglichst in Holz- oder Holzhybridbauweise realisiert werden.

Vor allem die Eigenschaft der Kohlendioxidspeicherung macht Holz als Baustoff besonders attraktiv. Gleichzeitig eignet sich Holz gut, bestehende Gebäude aufzustocken und so Wohnungsmangel zu reduzieren. Dennoch ist die aktuelle Nutzung von Holz im baulichen Gewerbe noch überschaubar. Rund 30 Prozent der Landeseigenen Gebäude sind mit Holz gebaut; bei Privathäusern sind es bisher nur knapp sieben Prozent.

Die Landesregierung plant deshalb Ausgaben von rund 17 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre, um das Thema Holzbau weiter zu erforschen und zu bewerben. Leuchtturmprojekte gelten dabei als vielversprechende Methode, die Vorteile des Holzbaus und die Nutzung effektiv voranzubringen. Auch sollen Gastprofessuren in Architektur und Ingenieurswissenschaft finanziert sowie Infoveranstaltungen und Schulungen für Bauherren gefördert werden.

(Quelle: Stuttgarter Zeitung)

FORESDA unterstützt Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft bei der Digitalisierung und wird im Rahmen des EU-Programms Interreg Danube gefördert. Das CyberForum hat dabei die Führung des Projekts inne. Das Projekt, das am 1. Januar 2017 begonnen hat, hat eine Laufzeit von 30 Monaten.