Neuer Förderaufruf: Lernende Produktionstechnik – Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion (ProLern)

DIZ 31.10.2019

Am 30. September 2019 wurde beim BMBF eine Richtlinie zur Förderung von Projekten für den Forschungsschwerpunkt Lernende Produktionstechnik – Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion (ProLern) publiziert.

Der Förderaufruf zielt auf folgende Punkte ab:

  •  Leistungsfähigkeit und Funktionalität von Maschinen und Fertigungshilfsmitteln durch KI / Maschinelles Lernen erhöhen.
  • (Weiter-) Entwicklung von Methoden und Werkzeugen der KI mit beispielhafter Implementierung oder realitätsnaher Erprobung.

Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist dabei ein Schwerpunkt des Programms.

Die Förderung wird für einen Zeitraum von maximal drei Jahren gewährt.
Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU. Unternehmen werden bis zu 50% gefördert, Forschungsinstitute und Hochschulen (zzgl.
Projektpauschale: 20%) bis zu 100%.  

Projektskizzen (max. 10 Seiten) können bis spätestens 10. Februar 2020 eingereicht werden.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter folgendem Link https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2665.html 


Verteilt über den de:hub Karlsruhe

Der Digital Hub Karlsruhe baut auf den einzigartigen Kompetenzen der Region im Bereich der angewandten KI auf und fördert die Einführung von KI in der Wirtschaft. Der von der Bundesregierung im Jahr 2017 ausgezeichnete digitale Hub konzentriert sich auf vier Hauptthemen: Steigerung der Sichtbarkeit und Zusammenarbeit von KI-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Bereitstellung eines hervorragenden Ökosystems für KI-Start-ups. KMU und Unternehmen in die Lage zu versetzen, KI-Lösungen in ihre Geschäftsmodelle aufzunehmen und praktische Lernmittel und Demonstratoren für angewandte KI zu gewährleisten. Seit Juli 2019 wird der digitale Hub auch vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnen Baden-Württemberg gefördert.