Rückblick auf das Deutsch-Französische Vernetzungsprojekt zu Industrie 4.0 und angewandter KI

DIZ 27.04.2022

Das Projekt „Deutsch-französische Vernetzung zu Industrie 4.0 und angewandter Künstlicher Intelligenz“ mit Ziel die Kooperation im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) zu intensivieren und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert – kommt jetzt offiziell zu seinem Ende.

Gemeinsam mit den Projektpartner*innen Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, bw-i Baden-Württemberg International, CyberForum e.V., FZI Forschungszentrum Informatik und Steinbeis Europa Zentrum wurden in den letzten 16 Monaten eine Reihe von Projektaktivitäten durchgeführt, die eine solide Basis für ein deutsch-französisches Ökosystem für Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 geschaffen haben. 

So wurden zusammen mit französischen Innovationstreibern verschiedener Regionen Frankreichs vielfältige Vernetzungsformate durchgeführt. Hierzu zählten diverse Events wie beispielsweise die deutsch-französische KI-Konferenz AIxIA, das internationale Team Up-Event, Hello Tomorrow, Brokeragetage, verschiedene Online-Events u.a. zu Themen wie Cybersecurity, Fachkräftemangel und Digitalisierung oder Technologietransfer. Diese boten etablierten Unternehmen, Gründungsinteressenten, Startups, Netzwerken, Initiativen und Clustern, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, sowie weiteren vornehmlich europäischen Ländern, die Möglichkeit an Fachvorträgen und Workshops teilzunehmen. Ideen konnten gepitcht, mit Gleichgesinnten neue Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht, eigene Netzwerke international ausgebaut und gemeinsame, grenzübergreifende Projektideen angestoßen werden. Weitere Projektaktivitäten umfassten intensive Online Meetups zwischen deutschen und französischen Innovationspartner*innen zur Findung gemeinsamer Fragestellungen im Bereich KI und Industrie 4.0. Daraus gingen u.a. Schwerpunktthemen für die anschließenden deutsch-französischen Working Groups hervor. In mehreren Sitzungen wurden mit französischen und deutschen Expert*innen die themenspezifischen Schwerpunkt  KI & Energie, KI & Gesundheit und KI & Industrie 4.0 aus deutscher und französischer Sicht beleuchtet und Erfahrungswerte sowie mögliche Ideen für gemeinsame Projekte aber auch Herausforderungen binationaler Kooperationen erörtert. Auf Basis der Ergebnisse der Working Groups wurde ein White Paper über die Zusammenarbeit französischer und deutscher Netzwerke und die Schaffung eines nachhaltigen Ökosystems für Industrie 4.0 und KI verfasst. Während des Projekts wurde einmal mehr deutlich, dass viele Akteur*innen in allen Sektoren in Deutschland und Frankreich den Wunsch und die Nachfrage haben, Technologie wie KI und Daten zu nutzen, um ihre Abläufe zu verbessern. Ein deutsch-französisches Netzwerk und die gemeinsame Arbeit an Projekten wird daher von beiden Seiten des Rheins als große Unterstützung für solche Vorhaben gesehen und befürwortet.

Den konstanten Austausch zwischen französischen und deutschen Partner*innen erhalten

Um das Ökosystem dynamisch zu erhalten und die bestehenden Beziehungen fortzusetzen, werden eine Reihe von Aktivitäten unter dem Label der Deutsch-Französischen Vernetzung vorerst bis Ende 2022 fortgeführt. Auf diese Weise lässt sich der Kontakt sowie die Teilhabe der Mitglieder des deutsch-französischen Netzwerkes an verschiedenen Formaten aufrechterhalten. So werden beispielsweise deutsch-französische Events, wie die KI-Konferenz AIxIA 2022, sowie deren Bewerbung über die Kanäle der Projektpartner*innen weitergetragen. Auch wird das Projektteam weiterhin für Fragen, Anregungen oder Austauschbedarf zu Verfügung stehen. Interessierte sind jederzeit willkommen, sich dem deutsch-französischen Netzwerk anzuschließen. 

Weitere Informationen:

DIZ | Digitales Innovationszentrum

Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Baden-Württemberg International | bw-i

CyberForum e.V.

FZI Forschungszentrum Informatik

Steinbeis-Europa Zentrum SEZ